Die 4 Muskelgesetze des Bewegungsapparates

Jeder muss sie kennen

Die Kenntnis dieser Muskelgesetze ist unabdingbar, um aus der Schmerzfalle heraus zu kommen oder nie wieder hinein zu fallen. Jeder sollte sie verinnerlichen, der Sport treibt, in ein Fitness-Center geht, eine Rückenschule besucht, Schmerzen hat oder sich deshalb behandeln lässt. Es geht darum, entscheiden zu können, ob eine Therapie oder eine Übung sinnvoll ist und auch hilft oder ob sich immer wieder ein Fehler einschleicht, der dann todsicher wieder genau in die Falle führt, aus der man unbedingt raus möchte.

Alle Kriterien müssen erfüllt werden

Bei jeder Massnahme müssen alle Kriterien von jedem dieser Gesetze erfüllt werden. Das ist gar nicht so einfach, auch für mich, weil die Anforderungen manchmal ziemlich komplex sind. In den meisten Fällen ist es allerdings einfach. Wird ein Faktor vernachlässigt, so kann man genau das Gegenteil erreichen, was leider auch bei Profis häufig passiert. Am besten ist es, bei jeder einzelnen Entscheidung gleich zu Anfang jeden einzelnen Punkt der Gesetze durchzuchecken, gründlich, wie ein Pilot vor einem Flug sein Flugzeug checkt.

Nur vorsichtig eigene Ideen anwenden

Ein Ziel ist es für Sie, Ihre persönlichen Schwachstellen ziemlich gut kennen zu lernen und im Laufe der Zeit eine eigene Lösung zu finden die Ihrem Körper und Ihrer bewussten Lebensweise entspricht. Die hier aufgeführten Muskelgesetze und die dargestellten Übungen sind die Grundlage für das heutige Verständnis. Sie sind ausserordendlich wirkungsvoll und zweckmässig. Trotzdem sind es nur Regeln, die auch Ausnahmen zulassen. Das heisst im Klartext: Alles haben wir noch nicht verstanden. Sollten Sie mit Ihren "neuen Erfindungen" nicht klar kommen, mein guter Rat, kehren Sie zurück zu der Elementarübung.

Alle Therapeuten meiden, die nicht danach arbeiten

Einen Therapeuten, der die Gesetze nicht kennt und nicht danach arbeitet, den sollten Sie meiden - und sei es der berühmteste Professor.

Eselsbrücke. Um sich an die 4 Gesetze zu erinnern, gibt es einen Spruch

(je skurriler und dümmer, umso besser kann man ihn sich merken)
"Bei verkürzten Doppelpacks hat der Chef Schmerzen"
  1. Jeder Muskel verkürzt sich

  1. A. Bei längerer Ruhe (Inaktivität)
Typisch hierfür der Gipsverband oder ein längerer Krankenhausaufenthalt
Im täglichen Leben ist der innere Hüftbeuger (m. Psoas) der Hauptübeltäter
  1. B. Bei einseitiger, gleichförmiger Belastung
Einseitige Bewegungen waren 10'000e von Jahren unmöglich
Mit der Spezialisierung kam auch die eintönige Arbeit in der gleichen Haltung
Sport verschlimmert die Situation, da die Flexionsmuskeln sich zunehmend kontrahieren

Die Forderung heisst, entspannen nach jedem sportlicher Anstrengung

[Verkürzung]

  1. Es gibt nur Doppelpacks (Antagonisten)

Komplexe Bewegungen sind nur möglich mit einem über Nerven gesteuerten, intelligenten Regelsystem
Für die Koordination einer einfachen Bewegung müssen unzählige Telefonate zwischen den einzelnen Muskelfibrillen der Gegenspieler geführt werden
Der ganze Körper ist bei der kleinsten Verlagerung des Gewichtes beteiligt
Egal, welchen Muskel wir trainieren, der Gegenmuskel trainiert immer mit

[Doppelpack]

  1. Vorne ist immer der Chef

Sonderentwicklung beim Menschen, für Überraschungen immer gut
Die zweischneidige Waffe
Muskeln mit unterschiedlichen Rollen, vorne beweglich, hinten statisch
Der Irrweg der Rückenschulen, Fitnesszentren und der klassischen Medizin
Die vordere Muskulatur ist immer die stärkere
Aufklärung ist unbedingt nötig

[ Der Chef ist vorne]

  1. Hinten sind immer die Schmerzen

Die vorderen Muskeln bleiben völlig unauffällig
Warum proben Sie den Versuch in einer mittelalterlichen Folterkammer?
Der Begriff Verspannung ist nicht klar. Führt sprachliche Unklarheit zu der tragischen Verwechslung?

[Hinten sind die Schmerzen]

Anschrift

Dr. J. A. Stuckensen
Giesshübelstrasse 66
8045 Zürich

Kontakt

Fon: +41 (0)445590839
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Web: www.schmerztherapeut-zuerich.ch