Einführung - Vorbemerkung -  Ein wenig ungewöhnlich, aber wichtig!

Wer bestimmt eigentlich, was mit Ihnen geschieht?

Wahrscheinlich meinen Sie, Ihr Arzt sei dafür verantwortlich, wie er zu Ihrer Diagnose kommt oder welche Therapie er anwenden muss, denn das hat er ja gelernt. Das ist aber nicht ganz so. Das Gesundheitssystem ist ein komplex organisierter Mechanismus, der wie unsere ganze neue Welt nach neoliberalen Prinzipien funktioniert. Damit es allen immer besser geht, muss das System sich immer mehr ausbreiten und immer grössere Summen verschlingen. Impulsgeber sind die zunehmend mächtiger werdenden Gesundheitskonzerne.

Die Angebote werden ständig erweitert

Wie in einem Supermarkt jedes Jahr weitere Regale mit neuen Produkten gefüllt werden, so wächst auch die Zahl der möglichen Laboranalysen, Computeralgorithmen und Grossgeräte stetig. Und natürlich wollen Sie diesen Fortschritt auch unbedingt nutzen. Sie haben ein Anrecht darauf. Wächst nicht die Lebenserwartung jedes Jahr und bleiben wir nicht alle fitter und gesünder?

Sie sind trotzdem unzufrieden oder gar enttäuscht?

Offensichtlich sind Ihre Ansprüche nicht ganz erfüllt worden. Sonst wären Sie nicht hier. Sie haben schmerzhaft erfahren, dass all die vielen Untersuchungen und Behandlungsversuche Ihr Problem nicht gelöst haben. Wir reden hier von Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Wenn Sie genau überlegen, so kennen Sie eine ganze Menge anderer Menschen in Ihrer Umgebung, die eigentlich über dieselben Beschwerden klagen wie Sie selbst. Klar ist auch, offensichtlich wird mit zunehmendem Alter die Sache schlimmer. Und genau so offensichtlich gibt es nichts, was das in den letzten 70 Jahren wesentlich geändert hätte. Fragen Sie Ihre Eltern oder Großeltern! Auf allen Gebieten gibt es riesige Fortschritte, aber hier gar nichts? Ausser Kortison? Halbherzige, vorübergehende Verbesserungen, ja. Aber sonst alles beim Gleichen?! Ich rede hier bewusst von Ihren Beschwerden und Klagen und nicht von den grandiosen Techniken, die sich inzwischen in den operativen Fächern entwickelt haben.

Sie sind mit verantwortlich - denn Sie sind auch ein Teil des Systems

Je weniger Erfolg, desto grösser werden die Anstrengungen bei jedem, aber auch die Reizbarkeit und die Ungeduld. Sie verlangen nach einer Lösung, und das mit Recht. Ob die Untersuchungen sinnvoll sind, denen Sie sich unterwerfen sollen oder müssen, können Sie nicht beurteilen. Doch die ganze Palette hat es in sich. Alle aufwendigen Untersuchungen führen zwar zu Diagnosen, die Ihre Beschwerden erklären sollen (häufig zu unterschiedlichen Namen der vermuteten Erkrankungen bei verschiedenen Ärzten), aber ändern tun sie nichts. Bilder sind heute sehr en vogue, je teurer, desto lieber. Immer wieder die gleichen Bilder, alle paar Monate oder alle paar Jahre. Hat eine dieser Untersuchungen zu Ihrer Heilung bisher beigetragen? Aber vielleicht kann man doch auf dem nächsten Bild noch etwas anderes sehen, was dann den entscheidenden Impuls gibt? Diese Forderung sollten Sie ab jetzt vergessen.

Was Sie hier erleben, ist die Einführung in ein neues Medizinverständnis 

Es geht nicht mehr darum, eine Krankheit zu heilen, denn Sie haben keine Krankheit und es ist auch nichts kaputt.

Es geht um die Optimierung Ihrer Gesundheit.

Ihr Körper ist lediglich zivilisationsbedingt aus dem Gleichgewicht geraten.

Gleichgewicht wieder herstellen

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Diese Dysbalance müssen Sie selbst korrigieren. Das ist Ihre Sache. Ihren Körper können nur Sie mit eigenem Willen und mit Ihren natürlich innewohnenden Kräften umgestalten. Sie müssen Ihre Spannungsbahnen wieder neu ausrichten. Es ist in etwa so wie beim Leistungssport. Sie brauchen ein festes Programm und einen eisernen Willen. Meine Aufgabe ist die eines Trainers, Beraters, Korrektors. Sicher, oft werden wir auch Hand anlegen, um die überaus verspannten Systeme zu lösen und Schmerzen innerhalb von Sekunden durch Ausschalten von Rezeptoren zum Verschwinden zu bringen. Das ist keine Zauberei, es sieht nur so aus, denn die Verspannung kommt 100-prozentig wieder. Sie allein sind der Ausschlag gebende Faktor. Sie müssen den Hebel umlegen. Sie allein können Ihren eigenen Körper umformen. Als Lohn profitieren Sie Ihr Leben lang. Sie leben länger, beweglicher, bewusster und lustvoller.

Partner mit einbeziehen

Noch besser machen und beschleunigen kann man die ganze Sache, indem Sie einen Partner mitbringen. Er (oder sie) wird die ungewöhnlichen Anweisungen kritisch mitverfolgen, sie eventuell ebenfalls ausprobieren, Ihnen Sicherheit geben und praktisch die Funktion eines Coaches einnehmen (wie beim Sport). Der Job beinhaltet:

Sie ermuntern, anfeuern, Sie manchmal auch tadeln. Sie fordern, aber doch liebevoll unterstützen, meistens verbal, aber auch mit Körpereinsatz.

Wie geht es jetzt weiter?

Erst einmal alles vergessen

Alles, was Sie in Medizinberichten, Apothekenblättchen, Zeitschriften oder Büchern gelesen haben, vergessen Sie es. Alles was Ärzte, Physiotherapeuten, Fitnessinstitute oder Rückenzentren Ihnen erzählt haben, ignorieren Sie es, und eigentlich auch das, was Sie an alternativen Methoden (Pilates, Dorn, Yoga usw.) schon mit teilweisem Erfolg ausprobiert haben. Erst einmal alles!!

 Eine ungeheure Zumutung, stimmt’s!?

Neu ordnen

Das heisst nicht, alles ist Unsinn, sondern es passt einfach so nicht zusammen und muss neu geordnet werden. Viele Übungen und Ratschläge haben gute Ansätze und ähneln auch den hier vorgestellten Regeln, bewirken aber leider genau das Gegenteil, weil sie (oft) nicht genau verstanden werden. Wäre das nicht so, hätten Sie jetzt schon keine Schmerzen mehr. Denn Schmerzfreiheit ist das, was ich Ihnen hier in Aussicht stelle, - und zwar sehr rasch. Aber noch viel mehr.

Es geht nicht allein um die jetzigen Schmerzen, Ziel ist ein schmerzloses Leben

Mir geht es auch schon lange nicht mehr um Schmerzen. Diese für den Moment wegzukriegen ist einfach, solange noch nichts defekt ist. Meine Idee ist: Sie werden nie wieder diese oder ähnliche Schmerzen bekommen, solange Sie leben. Deshalb nicht, weil Sie jetzt genau Ihre Schwachstellen kennen lernen und wissen, wie man Verspannung jederzeit verhindern kann. Ich bin inzwischen auch alt genug, um zu wissen, dass diese Einschätzung natürlich der allgemeinen Lebenserfahrung nicht gerecht wird. Nicht jeder wird die guten Ratschläge weiterverfolgen und so wird es dann doch so sein, dass mancher wieder an den Rand seiner alten Schmerzen kommt. Aber dann wissen Sie wenigstens, wie Sie da sofort rauskommen können.

So wie bisher, geht es nicht

Sie müssen lernen, anders zu denken. Und zwar in zweierlei Hinsicht. (mich erinnert dieses kulturbedingte Brainwashing an eine ähnliche Situation vor 400 Jahren, als die geistige Machtelite Europas vehement das geozentrische Weltbild verteidigte und anderes Denken zu verhindern suchte, damals mit Feuer und Schwert. (Kopernikus, Kepler, Galileo Galilei)

Denken Sie nie mehr (wenn Sie jünger als 50 sind):

  1. Es ist etwas kaputt, sonst würde es ja funktionieren = mechanisches Weltbild einer Maschine (die dann selbstverständlich repariert werden muss)
  2. Da, wo Sie den (chronischen) Schmerz empfinden, ist der Schaden

Sie ahnen es: beide Annahmen sind total falsch und beide werden Sie unweigerlich weiter im Strudel  herumschleudern, den Sie bislang nicht verlassen konnten. Immer wieder hatten Sie die Hoffnung, dass es diesmal klappt. Und dann wurden Sie wieder zurückgeworfen zwischen die Mahlsteine. Ein unendlicher Kreis.

Falsche Rückschlüsse

Die Folge dieses Denkens kennen Sie alle: Wir suchen da, wo etwas weh tut, nach etwas, das nicht in Ordnung ist (am Knochen, in oder an einem Gelenk oder sogar an einem Nerv). Wenn wir nichts finden, warten wir, bis wir etwas nachweisen können, was dann wirklich kaputt ist. Und in der Zwischenzeit untersuchen wir die schmerzende Stelle mit immer aufwendigeren Methoden und verteilen Trostpflaster (Medikamente, Massagen usw.). Weil wir ratlos sind, bitten wir zudem möglichst viele andere weise Experten, unsere Lage (Diagnose) zu bestätigen während wir warten. Häufig werden Sie aber verschiedene Diagnosen hören. Das verwirrt weiter. Wer hat nun Recht? Welches ist die richtige Diagnose? Und vor allem: welches ist die richtige Therapie?

Nur der Erfolg entscheidet!

Was Sie möglicherweise bisher noch nicht haben verstehen können, ist der eigentliche, längerfristige Sinn dieser neuen, hier vorgestellten Löseung. Es geht hier letztendlich um Vorsorge, also um Verhinderung und Vermeidung von Schmerz und Unbeweglichkeit, lange bevor der Schmerz überhaupt jemals auftritt mit seiner Warnfunktion. Aber wenn Sie bereits von Schmerzen geplagt sind, dann stellen Sie sich bitte folgende Fragen jetzt neu in einem komplexeren Zusammenhang:

  1. Wann und wie oft habe ich diese, meine jetzigen Schmerzen schon früher einmal gehabt (am Rücken) und wo und wann habe ich ausserdem jetzt auch leichte Missempfindungen (z.B. immer wieder mal Schmerzen in der Schulter, im Knie, eingeschlafene Hände, am Fuss), die aber eigentlich derzeit kein Problem darstellen (und damit nichts mit der jetzigen Sache zu tun haben?).
  2. Habe ich wirklich verstanden, dass da, wo ich Schmerzen habe, nicht nach etwas gesucht werden kann? Mit den Schmerzen wird lediglich ein Problem von Ihrem inneren Wächter im Gehirn vorsichtig angesprochen und wartet dringend auf seine Lösung, - mehr ist dies nicht! 
  3. Was habe ich in der Vergangenheit bei diesen vielen kleinen "Sportverletzungen, Unfällen, Stürzen, Verrenkungen, blauen Flecken und unbeweglichen Gelenken" unternommen? Ist alles wieder ausgeglichen oder gibt es überall noch leichte Blessuren und nicht ausgebesserte Baustellen?

Die Haltungsanalyse und einige Testbewegungen bringen es an den Tag. Das Ergebnis: schiefe, krumme, überspannte Belastungsstrassen, die täglich mehr Probleme machen werden, an immer mehr Stellen, verteilt auf den ganzen Körper.

Anschrift

Dr. J. A. Stuckensen
Giesshübelstrasse 66
8045 Zürich

Kontakt

Fon: +41 (0)445590839
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Web: www.schmerztherapeut-zuerich.ch