Wie läuft die erste Begegnung ab?

 

Wir werden uns nicht sehr häufig sehen

Wenn Sie als Patient in meine Praxis kommen, werden wir uns nicht so oft sehen. Sie werden mich schon bald nicht mehr brauchen. Die hier praktizierte Therapie ist deswegen so erfolgreich, weil sie in der Ursachenforschung weit zurückgeht. Es werden nicht oberflächliche Änderungen behandelt, wie zum Beispiel eine Arthrose oder ein Hallux valgus, sondern es wird der Grund gesucht und weiter die Ursache des Grundes, um wirklich das Problem an der Wurzel anpacken zu können. Nur so ist es endgültig und sehr rasch zu lösen.

Wenn Sie also schon einen Termin haben, dann ist eigentlich die Erfolgschance schon recht hoch. Per Telefon oder E-Mail haben wir die Machbarkeit schon grob geklärt Das klingt nach einer positiven Selektion. Das ist es auch. Aber zur ihrem Trost kann ich Ihnen versichern, dass es nicht viele Fälle gibt, die wir ablehnen müssen, weil die Erfolgsaussichten zu gering sind oder die Therapie zu lange dauern wird.

Es ist vieles anders

Vieles ist anders als Sie es bei einem Besuch in einer Arztpraxis gewohnt sind. Es wird eine Menge helfen und sie werden schneller schmerzfrei sein, wenn Sie im Prinzip meine Theorie verstanden haben. Es ist nicht die Theorie, die besonders wichtig wäre. Jemand, der gar keine Vorstellung von der Art der Erkrankung hat oder keine Erwartung hat, wie therapiert werden soll, kann einen Vorteil haben. Gefährlich ist das Vermischen und Verwechseln von vermeintlich ähnlichem oder auch, wenn man verschiedene Therapieansätze kombiniert. Das Resultat sind kleine Abweichungen bei den Übungen zuhause. Die können den Erfolg verhindert. Ein kleines Missverständnis kann alles ins Gegenteil verkehren. Am häufigsten ist der vor allen bei aktiven Menschen vorhandene Drang die vermeintlich geschwächte Muskulatur stärken zu wollen.

Anamnese und Befunde sind während der Therapie sinnvoller als vorher

Die meisten sind ein wenig irritiert, wenn ich vorausgegangene Befunde und Bilder aller Art gar nicht als erstes sehen möchte. Die Klage einer langen Leidensgeschichte mag ein bisschen das Gemüt erleichtern, aber die vielen verschiedenen Stationen der Odyssee mit unterschiedlichen Diagnosen und Therapieansätzen führen nie zu einer weiteren Erkenntnis. Der Körper ist langsam, manchmal nach Jahrzehnten, in diese jetzt bestehende, vertrackte Lage gekommen und bemüht sich auch jetzt noch täglich, irgendwie die Situation anzupassen und zu verbessern. Das ist ja auch schliesslich seine Aufgabe und die wird er auch weiter übernehmen. Aber zuerst müssen die blockierenden Verspannungen gelöst werden.

Die Reaktion des Körpers gibt den Weg der Therapie vor

Wo die Verspannungen sind, sagt der Körper selbst am besten, wenn er sich bewegt. Aber auch die bei der ersten Begegnung eigentlich immer gemachte Haltungsanalyse* gibt einen eindrücklichen Hinweis auf die verschiedenen Dysbalancen. Schmerzen und Verspannungen sind häufig sehr schwer verbal zu beschreiben und wenn der Patient einfach mit Händen, Fingern, Mimik und Verdrehungen seinen Schmerz spielt, so ist das sehr aufschlussreich, besonders wenn der Körper sich bewegt.

Wir können den Grad der Verspannung bei uns selbst in den verschiedenen Muskelgruppen nicht richtig einschätzen. Das liegt daran, dass wir nur die überdehnten, schmerzenden Partien spüren und die eigentlichen Übeltäter völlig im Dunkeln sind. Das stört aber nicht im Geringsten, da wir mit unserer Untersuchungstechnik jederzeit an jeder Stelle die momentane Verspannung messen können. Ein entscheidender Vorteil.

Mit derselben Technik können wir aber auch sofort die Verspannungen an der Stelle verringern, an der der Schmerz am heftigsten verspürt wird. Der Clou dabei ist, es handelt sich dabei um einen Reflex. Der Körper kann gar nicht anders, er muss reagieren, und zwar loslassen. Das ist ein weiterer Grund, warum die ganze Methode so erfolgreich ist.

Vergessen Sie Ihre alten, erfolglosen Erfahrungen

Zur Vorbereitung gibt es nur einen Tipp, nämlich die Logik und die Vorstellung der üblichen und schon ausprobierten Therapien möglichst zu verlassen (das ist sehr schwer). Soweit es geht, versuchen Sie schon im vornherein unsere neue Sicht zu verstehen, ohne abzugleiten in die alten Muster. Das wird sich deutlich auf den Erfolg bei den täglichen Übungen auswirken und Sie können damit schon vor dem Beginn der eigentlichen Therapie Ihren Wandel in ein Schmerz freies Leben beschleunigen.

 

Haltungsanalyse*

Die Haltungsanalyse es ist eine speziell entwickelte Technik, um Dysbalancen im Körper sofort sichtbar zu machen. Die einzelnen Etagen des Körpers stehen nicht immer ausgeglichen aufeinander. Es können Verschiebungen auftreten, die über mehrere Etagen den Bewegungsapparat deutlich belasten. In Kenntnis der myofaszialen Autobahnen lassen sich die verspannten Leitlinien über mehrere Gelenke verfolgen, manchmal über den ganzen Körper. Da die mehr oder minder starken Beschwerden der einzelnen Etagen wie mit Marionettenfäden verbunden sind, kann man durch geschicktes Ziehen an einer Stelle oft alle Problemzonen auf einmal korrigieren.

Für die Haltungsanalyse werden einfach Fotos im Stehen von vier verschiedenen Seiten in entspanntem Zustand gemacht. Bekleidet ist man dabei nur mit Unterhose (und Büstenhalter).